Materialien im Einsatz – ein Blick hinter die Kulissen einer Reanimation

Das nebenstehende Bild entstand während einer realen Reanimation. Auf den ersten Blick wirkt es fast chaotisch: zahlreiche Taschen, Geräte und Ausrüstungsstücke, sorgsam aufgereiht und bereitgelegt. Doch genau dieses Bild zeigt eindrucksvoll, wie umfangreich der Materialbedarf bei einem solchen Einsatz tatsächlich ist und wie viele Komponenten im Hintergrund zusammenspielen, damit jede Handlung sitzt und jede Sekunde genutzt werden kann.
Zum Einsatz kamen unter anderem:
- der Notfallrucksack des Rettungsdienstes
- zwei Notfallrucksäcke der Notfallhilfe
- der Notfallrucksack des Notarztes
- Sauerstoff des Rettungsdienstes
- ein AED der Notfallhilfe
- je ein C3-Gerät von Rettungsdienst und Notarzt
- eine Absaugpumpe des Rettungsdienstes
- Medikamententasche des Notarztes
- Medikamententasche des Rettungsdienstes
Warum so viel Material?
Die Erklärung ist ebenso einfach wie logisch: Die Notfallhilfe rückte mit vier Einsatzkräften in zwei Fahrzeugen an – und damit auch mit zwei eigenen Notfallrucksäcken. Der Rettungsdienst bringt stets sein vollständiges Equipment mit, ebenso der Notarzt mit seinem speziell ausgestatteten Fahrzeug.
Während die Notfallhilfe mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) arbeitet, stehen dem Rettungsdienst und dem Notarzt sogenannte C3-Geräte zur Verfügung. Diese können nicht nur Defibrillationen durchführen, sondern auch EKGs ableiten und weitere erweiterte Funktionen bieten. Zusätzlich führen sowohl Notärzte als auch der Rettungsdienst eigene Medikamentensätze mit sich, um im Ernstfall schnell und gezielt handeln zu können.
So entsteht ein eindrucksvolles Bild voller Geräte und Taschen – ein Bild, das verdeutlicht, wie viele Ressourcen im Hintergrund bereitstehen, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen.
